Lustige Witwe Cocktail

Zutaten:

– 2 cl Whisky;

– 2 cl Cherry Brandy;

– 4 dl Dosenmilch;

– 1 El Erdbeereis;

Zubereitung:

Alle Zutaten werden in einem Mixgerät sehr gründlich ge –

mischt und im Ballonglas mit einem Trinkhalm serviert.

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Noch eine Kritik!

Mainfranken Theater: Premiere von Lehars „Lustiger Witwe“

Amüsanter Bilderbogen

Im Musiktheater des Mainfranken Theaters Würzburg steht als nächste Premiere Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ auf dem Programm. Premiere ist am 12. November um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Zum Inhalt: Der Kleinstaat Pontevedro ist pleite. Das ist in Zeiten der Euro-Krise ja nun eigentlich nichts Besonderes. Allerdings ist dieses arme Land auch die Heimat der reichsten Witwe des Kontinents. Deren Vermögen könnte locker den Staatsbankrott abwenden. Kein Wunder also, dass Diplomaten und Geheimdienste hinter der Witwe her sind. Als dann noch echte Gefühle mit ins Spiel kommen, droht es erst recht ,kompliziert zu werden.

Mit einer gekonnten Mischung aus Politsatire, Pariser Nachtclubatmosphäre, pittoresker Balkanfolkloristik und rührenden Herzensverwirrungen gelang dem Komponisten Franz Lehár mit seiner „Lustigen Witwe“ einer der größten Triumphe des Operettengenres.

Jürgen R. Werber knüpft mit seiner Würzburger Regie-Arbeit an die Anfänge des Welterfolges der „Lustigen Witwe“ an. So steht bei seiner Konzeption nicht die opulente, brav-biedere Operetten-Revue im Vordergrund. Stattdessen entfaltet Weber einen amüsanten Bilderbogen, dem Frech-Frivoles ebenso wenig fremd ist wie die Herzensnöte seiner Protagonisten. Da kommen filmische Ausdrucksmittel ebenso zum Einsatz wie Methoden des Brechtschen Theaters, ohne dass freilich der Unterhaltungswert zu leiden hätte.

Fränkische Nachrichten
8. November 2011

http://www.fnweb.de/service/archiv/artikel/753027411.html

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Die erste Kritik…

http://www.mainpost.de/ueberregional/kulturwelt/kultur/Mainfranken-Theater-

 

WÜRZBURG
Mainfranken Theater: Umstrittene „Lustige Witwe“

Lustig war’s, und eine Witwe hat mitgespielt. Ob es deswegen auch die „Lustige Witwe“ war, die am Mainfranken Theater Premiere hatte – man weiß es nicht. Vergessen wir einfach mal Franz Lehár und seine 1905 uraufgeführte Operette und nehmen, was am Würzburger Theater stattfand, als das, was es ist: eine kabarettistische Revue mit einem halben Dutzend Evergreens, vielen kreativen und ein paar albernen Ideen.

  • Sehr intim: Graf Danilo (Peter Schöne) in seinem Element.
    Fotos: Thomas OBermeier
  • Hanna Glawari (Karen Leiber)

Regisseur Jürgen R. Weber, Gast aus Berlin, lässt beim Text kaum einen Stein auf dem anderen. Die Handlung um die reiche Hanna Glawari (Karen Leiber) und den prinzipiell in sie verliebten Danilo Danilowitsch wird konsequent auf heutig getrimmt. Da wird dann per Handy vom Damen- ins Herrenklo telefoniert, da wird Adorno zitiert und Karl Lagerfeld, da treibt ein mutmaßlicher CIA-Spion sein Unwesen. Die Währung, in der gerechnet wird, heißt natürlich Euro.

Es geht um Pontevedro, einen Staat, der kein Geld hat. Da liefert die Realität momentan wirklich genügend Stoff für eine Operette, und reale Politiker kommen oft genug daher wie Operettenhelden. Ein Regisseur, der seine Arbeit im Heute verankern will, greift da selbstredend zu. Weber, der viel fürs Fernsehen arbeitet – er führte Regie bei Soaps und Telenovelas wie „Verliebt in Berlin“ und „Sturm der Liebe“ – tut das auch durch (erfundene) Zeitungsschlagzeilen: „CSU warnt: Tenorgefahr auch in Bayern“, „CSU warnt vor Weiberquote auf Männerklos“ wird über die Bühne projiziert, und „Wikileaks enthüllt: Nach dem ersten Akt kommt der zweite“ – jeweils das Geschehen auf der Bühne kommentierend.

Alles wird immer drastischer

Per Video rollt auch der gezeichnete Großfürst von Pontevedro die Augen, und der Pleitegeier im Wappen des Kleinstaates kratzt sich das Gefieder. An diesem Wappen, am Bühnenbild generell, hätte Sigmund Freud seine Freude gehabt: Überall phallische Formen – Webers Art, auf die Sexualisierung des ganzen Geschehens hinzuweisen. Bei der Fülle der Ideen vergisst der Regisseur aber streckenweise die Geschichte. Der Erzählstrang zerfasert.

Unter der Leitung des neuen Kapellmeisters Andrea Sanguineti bewegen sich Philharmonisches Orchester, Chor und Solisten auf ordentlichem Niveau. Wirklich brillant oder mitreißend ist’s selten. Das mag am szenischen Umfeld liegen, in dem nostalgische Schlager wie „Lippen schweigen“ oder das „Vilja“-Lied wie Fremdkörper wirken. Peter Schöne macht aus Graf Danilo – der so gerne zu Maxim geht und dort sehr intim wird – mit aussagekräftigem Schauspiel und differenziertem Gesang mehr als nur einen Operetten-Typus. Das ist ein gebrochener Charakter, ein enttäuschter Lebemann, für den es womöglich nie ein Happy End geben wird. David Hiernonimi (Baron Zeta), Anja Gutgesell (Valencienne) und Joshua Whitener (Rossillon) leisten professionelle Arbeit. Regisseur Weber spielt als Njegus selber mit. Das hat etwas Sympathisch-Selbstironisches. Ausgebuht wird er am Ende trotzdem.

In dem Stück wird viel geschossen. Aber die Leichen nach dem Gemetzel im letzten Akt erstehen allesamt wieder auf und wischen ordentlich das Blut weg. Heute muss halt alles drastischer sein als vor 100 Jahren, als man die Kunst der Andeutung noch verstand. Konsequenterweise werden in Würzburg auch die Grisetten bei Maxim zu leicht bekleideten Tänzerinnen, die sich an einer senkrechten Stange rekeln.

Ursprünglich sei es Aufgabe der Operette gewesen, „aktuelle Aussagen zu treffen und dennoch zu unterhalten“, schrieb der Musikwissenschaftler und ehemalige Würzburger Kapellmeister Martin Lichtfuss in seinem Buch „Operette im Ausverkauf“. Eine Gesellschaft feiert, obwohl sie pleite ist: Wenn man diese Idee aus dem Jahr 1905 ins Jahr 2011 transportiert, könnte tatsächlich das herauskommen, was am Mainfranken Theater Premiere hatte.

Vielleicht war’s doch die „Lustige Witwe“.

Nächste Vorstellungen: 19., 24., 27. November. Vorverkauf Tel. (09 31) 39 08-124

Von unserem Redaktionsmitglied Ralph Heringlehner
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Nach der Premiere…

Inzwischen in Chemnitz angekommen, wo es morgen mit den „Swanhunter“-Proben weiter geht, lasse ich die Premiere noch mal Revue passieren. Es war hochinteressant zu sehen wer am Tag aufgeregt war und wer nicht. Ich hatte den Höhepunkt meiner Nervosität schon bei der Hauptprobe erreicht. Davor und danach habe ich meine Rolle so oft durchgespielt, auch im verspiegelten Ballettsaal um meine Bewegungen zu überprüfen, dass ich am Samstag sehr gelassen war. Auch was das kleine Dirigat am Ende der Show betraf, war ich ziemlich vorbereitet. Und all das lenkte mich genug ab um mir keine Sorgen um meine Inszenierung zu machen… Tatsächlich ging dann, nach einigen kleinen Unregelmäßigkeiten im 1. Akt, der 2. Akt fast problemlos über die Bühne. Es gab angeblich 17 Minuten Applaus (ehrlicherweise muss man sagen, dass das wohl an den Applausmusiken lag), und viele Leute im Publikum hatten sich scheinbar gut amüsiert. Einige wenige buhten. (So hörte es sich zumindest an). Wäre schön wenn diese mal hier einen Kommentar abließen, damit ich weiß warum…

Wie auch immer. Nächsten Samstag kommt die 2. Vorstellung… mal sehen wie die wird…

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PREMIERE!!!!!!!

 

The Merry Widow

 

An original viennese Operetta!  By Franz Lehar!

Elaborate Scenery!!! by Jürgen R. Weber with Hendrik Jonas

Gorgeous Costumes!!! by Kristopher Kempf

Strange Videoart by Sven Klaus

 

Featuring Karen Leiber as Prima Donna Soprano

 

With the uncanny Baritone Peter Schoene

 

Celebrated Soubrettina Anja Gutgesell

 

Noted american Tenor Joshua Withener

 

Solid as a rock David Hieronimi

 

Sterling young baritone Tobias Germeshausen

 

Amazing Canadian Tenor Kenneth Beal

 

and introducing Juergen R. Weber as Njegus

Magnificent Ballets choreographed by Anna Vita

 

Grand Choral Ensemble under the direction of Mr. Popp

 

A Symphony Orchestra of renowned personnel conducted by the spectacular

 

Andrea Sangueneti

 

Dazzling Dramaturge Christoph Blitt

 

More Performances:

3 pm     27.11./ 08.01.

7 pm     31.12.

7.30 pm 12.11./ 19.11./ 24.11./ 10.12./ 14.12./ 17.12./ 20.12./ 25.12./ 04.01./ 11.01./ 13.01./ 15.01./ 20.01./ 22.01./ 27.01./ 03.02./ 05.02.

 

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MORGEN DIE GROSSE PREMIERE!!!!!

In 24 Stunden wird der erste Akt schon Vergangenheit sein…

Ich bin gespannt. Haupt- und Generalprobe liefen vielversprechend…

Jetzt muss nur noch etwas Aufregung dazu kommen…

Hier noch einige Impressionen von den letzten Bühnen / Orchesterproben:

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Unser Camille kann sächsisch (denkt er zumindest…)

Josh Withener hat nicht nur hohe Cs zu bieten. Er kann auch verbale Perlen deutscher  Gastlichkeit zum Besten geben.

Hier eine Kostprobe

Und hier die Übersetzung:

Mach die Glotzen auf du Arschkrampe. Wir sind hier in Zwickau und nicht in Leipzig. Und jetzt bin ich fertig.

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