Reaktionen und Meinungen

Herzlichen Dank für diese erfrischende Inszenierung und Gratulation an alle Beteiligten. Ich wünsche noch schöne Vorstellungen und werde mir bestimmt noch eine davon anschauen.

SEBASTIAN im Blog

Mir hat es sehr gut gefallen…Das wichtigste ist doch, dass man sich nicht langweilt und da besteht bei Operetten bei klassischer Kitsch-Inszenierung ja eine gewisse Gefahr, aber davon war hier zum Glück nichts zu spüren!

MEIKE im Blog

Mich hat besonders beeindruckt, wie die Entwicklung Danilos hier in Szene gesetzt ist: Das, eingebettet in ein Furioso von Ideen, Zitaten und dann natürlich die mitreißende Musik von Lehar … ich war begeistert!

OMA im Blog

Ich habe als Backfisch in Österreich gelebt und habe dort viele Operettenaufführungen gehört und gesehen. Damals sang sogar Anton Dermota Operette und wir waren alle begeistert. Diese Aufführung war anders inszeniert, nicht so süßlich wie es früher war, aber eben zeitgemäß. Nur weiter so!

LUCIE im Blog

Eigentlich mag ich keine Operette und hätte fast meinen Abo-Platz verwaist gelassen… Aber, dann hatte ich mich doch überwunden…und einen der vergnüglichsten Theaterabende überhaupt verbracht. So macht Operette Spaß!! … GIESELA  im Blog

Es brauchte 45 Jahre, um mich zu meiner 1. Operette zu bringen. Und, es war genau die Art von Operette, die es schaffte, mich wirklich zu begeistern! Bei dem 17-Minuten-Applaus (kein fake, ich habe auch gestoppt!) wunderte ich mich, dass keiner aus dem Publikum aufstand, um stehend die Ovation fortzusetzen; ich ärgere mich, dass ich nicht den 1. Schritt gemacht hatte!

Ich glaube nicht, dass Hr. Lehar sich im Grabe vor Entsetzen gedreht hätte, sondern begeistert gewesen wäre von der Kreativität, die er mit seinem Thema auch heute noch freitreten kann!

Ich würde es mir jederzeit noch mal anschauen!

SANNE  im Blog

Besonders gut gefallen hat mir, dass der Bezug zum Heute assoziativ ist und absolut nichts von den häufig (mindestens teilweise) krampfig wirkenden Übersetzungen in die heutige Welt hat, die man häufig in der Oper sieht. Auch das macht das Zuschauen so leicht und angenehm; wir befinden uns in einer Phantasiewelt voller Andeutungen, die nicht in jedem Detail auf ihre Konsistenz mit einer aktuellen Wirklichkeit geprüft zu werden braucht – dennoch ist die Inszenierung politischer ist als vieles andere was ich gesehen habe.Außerdem habe ich selten so viel gelacht!

GRUEFFELO  im Blog

Das war ein vergnüglicher Abend: Mit musikalischen Highlights, wenigen, aber gekonntenBalletteinlagen, eingerahmt von stichelnden Zeitungskommentaren!

RUTH im Blog

Hintergründige Botschaften des Kanzlisten Njegus, gespielt vom Regisseur, und von anwesenden Diplomaten, die das Geschehen am Bühnenrand kommentieren, tragen zum vergnüglichen Abend bei.

Unkonventionell und gerade noch jugendfrei sind die Bühnenbild-Zeichnungen von Hendrik Jonas. Anspruchsvoll und ästhetisch brillant von Anna Vita choreographiert bringt das Ballettensemble als anmutige Grisetten und federnde Bodyguards Bewegungsnummern fern jeglicher platter Walzerseligkeit. So folgt man ihnen gern zum leicht frivolen Stangentanz ins Maxim. Dass zum Schluss die Mitbewerber um Hannas Gunst in einem Blutbad das Zeitliche segnen müssen, mindert nicht im Geringsten das Vergnügen an den vorausgegangen musikalischen und tänzerischen Höhepunkten. Chor und Ballettensemble fügten sich spielerisch-leicht in das Regiekonzept ein.

Mit musikalischer Unterstützung schraubte das Premierenpublikum, (…) den kräftigen Applaus auf mehr als eine Viertelstunde.

Fränkische Nachrichten

17. November 2011

Ursprünglich sei es Aufgabe der Operette gewesen, „aktuelle Aussagen zu treffen und dennoch zu unterhalten“, schrieb der Musikwissenschaftler und ehemalige Würzburger Kapellmeister Martin Lichtfuss in seinem Buch „Operette im Ausverkauf“. Eine Gesellschaft feiert, obwohl sie pleite ist: Wenn man diese Idee aus dem Jahr 1905 ins Jahr 2011 transportiert, könnte tatsächlich das herauskommen, was am Mainfranken Theater Premiere hatte.

Von unserem Redaktionsmitglied Ralph Heringlehner

MAINPOST

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Über Jürgen R. Weber

Jürgen R. Weber wurde in Hamburg geboren und wollte in jungen Jahren Heldentenor werden. Da er aber Bariton und zudem sängerisch unglaublich unbegabt war, studierte er bei Götz Friedrich Musiktheater-Regie. Nachdem er das Studium mit einer etwas exzentrischen, eigenen Fassung von “Die lustige Witwe” abgeschlossen hatte, komponierte er Musik für Werbefilme (”Tesakrepp Fensterdicht”). Für eine freie Gruppe schrieb und inszenierte er die Biopera “Die Rose des Himmels” über das Leben von Claudio Monteverdi. Dann wandte er sich dem Fernsehen zu um dort keine Opern sondern Seifenopern wie “GZSZ” und “Sturm der Liebe” zu spielleitern. Verschiedenen Arztserien diente er als Regisseur und Autor und auch das Serienentwickeln, (”Verliebt in Berlin”), konnte er nicht lassen. Daneben frönte er auch dem pädagogischen Eros und war u.a. Dozent für Regie an der Universität der Künste Berlin. Nach verschiedenen Kinderserien (”Die Graslöwen”, “Siebenstein”, “Löwenzahn reloaded”) zog es ihn schließlich wieder unbarmherzig zum Musiktheater und er inszenierte in Erfurt “Die Leiche im Sack”, in Leipzig “Der Graf von Luxemburg” und in Chemnitz die „Rose vom Liebesgarten“.Er inszenierte „Robin Hood“ in Erfurt „Die Lustige Witwe“ in Würzburg und „Swanhunter“ in Chemnitz. 2013 übernahm er bei der erfolgreichen Uraufführung von "MOLLY EYRE", von Tamsin Kate Walker die Regie und Ausstattung. Er arbeitet an der Musik und dem Libretto der Musicals "OKTOBERFEST" und "4Groschenoper". Außerdem schreibt und komponiert er regelmäßig für seine Zombie-Oper "WTF or a male feminists rape fantasy", vom dem Teile im September 2012 im Ballhaus Rixdorf in Berlin aufgeführt wurden. Bei der Inszenierung von DER TRAUM EIN LEBEN 2014 an der Oper Bonn war er nicht für die Regie verantwortlich, sondern übernahm auch die Rolle des "Mannes vom Felsen". Danach inszenierte er dort DIE WINTERREISE und HOLOFERNES. In Oldenburg inszenierte er HERCULES. Dabei übernahm Jürgen auch Bühnenbild und Kostüme. 2017 inszeniert er bei den Domstufenfestspielen Erfurt IL TROVATORE von Giuseppe Verdi. 2018 wird er die von ihm und Charles Hart geschriebene Oper MARX IN LONDON in Bonn inszenieren.
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2 Antworten zu Reaktionen und Meinungen

  1. Shanshaha schreibt:

    Danke für eine kurzweilige, kreative Inszenierung.
    Die vielen kleinen Details in Bühnenbild, Choreographie und bei den Kostümen haben zu einem unterhaltsamen Abend beigetragen.
    Das einzig unangebrachte waren die Buh-Rufe, die wohl dem Regisseur galten. Für mich absolut nicht zu vertreten. Dass es dem einen oder anderen eingestaubten, grantigen Franken nicht gefällt, war jedoch zu erwarten.

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    • Jürgen R. Weber schreibt:

      Vielen Dank für das Lob. Ich bin allerdings, was die Buhrufe betrifft, anderer Meinung. Wenn Einigen die meine Arbeit nicht gefällt, sollen diese sich ruhig lautstark/verbal ausdrücken. Das ist allemal besser und gesünder als in sich hineinzugranteln. Und es ist auch Kommunikation. Man kann ja auch Bravo rufen, oder lauter klatschen. Jede Reaktion ist besser als ein Theaternickerchen.
      LG und ein gutes neues Jahr
      Der Reschissör

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