Achtung, Achtung!!! Samstag 19. November 19Uhr30 die 2. Vorstellung!!!

Am Samstag den 19. November findet die 2. Vorstellung von „Die Lustige Witwe“ statt. Kommentare, Anregungen und Kritik können hier hinterlegt werden. Der Regisseur oder andere kompetente Mitarbeiter werden so fix wie möglich darauf antworten.

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Über Jürgen R. Weber

Jürgen R. Weber wurde in Hamburg geboren und wollte in jungen Jahren Heldentenor werden. Da er aber Bariton und zudem sängerisch unglaublich unbegabt war, studierte er bei Götz Friedrich Musiktheater-Regie. Nachdem er das Studium mit einer etwas exzentrischen, eigenen Fassung von “Die lustige Witwe” abgeschlossen hatte, komponierte er Musik für Werbefilme (”Tesakrepp Fensterdicht”). Für eine freie Gruppe schrieb und inszenierte er die Biopera “Die Rose des Himmels” über das Leben von Claudio Monteverdi. Dann wandte er sich dem Fernsehen zu um dort keine Opern sondern Seifenopern wie “GZSZ” und “Sturm der Liebe” zu spielleitern. Verschiedenen Arztserien diente er als Regisseur und Autor und auch das Serienentwickeln, (”Verliebt in Berlin”), konnte er nicht lassen. Daneben frönte er auch dem pädagogischen Eros und war u.a. Dozent für Regie an der Universität der Künste Berlin. Nach verschiedenen Kinderserien (”Die Graslöwen”, “Siebenstein”, “Löwenzahn reloaded”) zog es ihn schließlich wieder unbarmherzig zum Musiktheater und er inszenierte in Erfurt “Die Leiche im Sack”, in Leipzig “Der Graf von Luxemburg” und in Chemnitz die „Rose vom Liebesgarten“.Er inszenierte „Robin Hood“ in Erfurt „Die Lustige Witwe“ in Würzburg und „Swanhunter“ in Chemnitz. 2013 übernahm er bei der erfolgreichen Uraufführung von "MOLLY EYRE", von Tamsin Kate Walker die Regie und Ausstattung. Er arbeitet an der Musik und dem Libretto der Musicals "OKTOBERFEST" und "4Groschenoper". Außerdem schreibt und komponiert er regelmäßig für seine Zombie-Oper "WTF or a male feminists rape fantasy", vom dem Teile im September 2012 im Ballhaus Rixdorf in Berlin aufgeführt wurden. Bei der Inszenierung von DER TRAUM EIN LEBEN 2014 an der Oper Bonn war er nicht für die Regie verantwortlich, sondern übernahm auch die Rolle des "Mannes vom Felsen". Danach inszenierte er dort DIE WINTERREISE und HOLOFERNES. In Oldenburg inszenierte er HERCULES. Dabei übernahm Jürgen auch Bühnenbild und Kostüme. 2017 inszeniert er bei den Domstufenfestspielen Erfurt IL TROVATORE von Giuseppe Verdi. 2018 wird er die von ihm und Charles Hart geschriebene Oper MARX IN LONDON in Bonn inszenieren.
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4 Antworten zu Achtung, Achtung!!! Samstag 19. November 19Uhr30 die 2. Vorstellung!!!

  1. Wolfgang Kurfeß schreibt:

    Gebuht habe ich nicht, aber gefallen hat mir’s auch nicht! Viele Ideen liefen sich zu Tod (rollende Augen) und waren schnell langweilig, andere waren einfach nur albern (Schlagzeilen: Die CSU warnt …). Die Dialoge wirkten oft gestellt und kamen alles andere als pfiffig rüber. Viele Auf- uid Abtritte gaben einfach keinen Sinn: Figuren irgendwann von der Seite kommen lassen – das kann ein Dorftheater-Regisseur auch! Eine Operette in ein Blutbad-Massaker münden zu lassen, fand ich deplatziert. Alles in allem: Schade! Dabei hätte die momentane politische Situation mit den sich aufdrängenden Parallelen genügend Stoff für wirklich politische Satire geliefert. Erneut eine Produktion, die vermutlich vor vielen leeren Sitzen laufen wird. Auf die Dauer macht sich das Theater so selbst kaputt!

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    • Jürgen R. Weber schreibt:

      Lieber Herr Kurfeß, ich habe das Gefühl, dass Sie keinen Respekt vor Dorftheaterregisseuren haben. Dabei ist gerade das Dorftheater ein sehr lebendiges Theater. Direkt, manchmal etwas brachial und immer nah am Hintern des Volkes. Operette ist ja etwas, was das „elitäre Publikum“ den Vorstädtern und Dörflern weggenommen hat. Lassen wir doch die Kirche im Dorf und machen etwas Dorftheater! Lassen wir doch die Darsteller von links und manchmal auch von rechts auftreten! (Wir hatten sogar einige Auftritte aus der Mitte). Das Massaker am Ende habe ich aus meiner Kenntnis des Originaltextes und der politischen Situation der Uraufführungszeit abgeleitet. (Natürlich nur mit meinen bescheidenen Dorftheaterregisseur-Mitteln). Es gab vor dem 1. Weltkrieg einen Tanz auf dem Vulkan in Wien. In Russland brach ein Revolutiönchen nach dem anderen aus. (Auf die die Originaldialoge, die in den 30er JAhren verharmlost wurden, gnadenlos anspielen). Mit anderen Worten: Ich habe versucht den nihilistischen Sprengstoff, der in der „Lustigen Witwe“ steckt und der von großen Regisseuren wie Stroheim und Lubitsch auch herausgearbeitet wurde, zu erzählen. Interessant ist, dass Sie der Produktion leere Sitze vorhersagen. Aus meiner Kenntnis der Verkaufssituation liegen Sie damit nicht richtig. Wünschen Sie sich die leeren Sitze, weil sie glauben, ihre Sicht der Dinge würde von vielen geteilt? Wären Sie sehr traurig wenn die Inszenierung am Ende doch erfolgreich wird? Vielleicht ist das Dorftheater ja das Theater der Zukunft? Wie sagt Goethe doch: „… bedenkt, ihr habes weiches Holz zu spalten…“

      Liebe Grüße, der Dorftheaterregisseur

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  2. Meike schreibt:

    Mir hat es sehr gut gefallen, vielleicht minimal zu viel Sprechtext für meinen Geschmack, aber ansonsten war es sehr schön! Das wichtigste ist doch, dass man sich nicht langweilt und da besteht bei Operetten bei klassischer Kitsch-Inszenierung ja eine gewisse Gefahr, aber davon war hier zum Glück nichts zu spüren! Die Musiker sind beim Mainfrankentheater ja sowieso meistens super, gepaart mit der witzigen Inszenierung hat es um so mehr Spaß gemacht. Auch die vielen aktuellen Anspielungen und Filmreferenzen waren sehr gelungen eingesetzt, macht ja auch nichts wenn das ein oder andere am typischen Operettenpublikum vorbeigeht… Haben Sie den Camille wirklich „I feel like a pile of santorum“ sagen lassen oder habe ich mich da verhört?
    Insgesamt ein Lob von mir!

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    • Jürgen R. Weber schreibt:

      Hallo Meike, mit dem Sprechtext ist das immer so ein Spagat. Im Original gibt es ja sehr viel mehr Dialoge. Für mich ist es wichtig die Geschichte zu erzählen, gleichzeitig zu reflektieren und das ganze eben nicht langweilig zu gestalten. Deshalb ist es für mich sehr nützlich zu erfahren wo „minimal zu viel Sprechtext“ war. Im 1. Teil? Im 2.? Ich mache mir natürlich auch meine Gedanken und habe auch gedanklich auch schon meinen Stift gezückt um hier und da noch mal einzugreifen… Aber es freut mich, dass es dir insgesamt gefallen hat. Und Camille hat übrigens „„I feel like a stinking pile of santorum“ gesagt. Du bist aber glaube ich die erste, die das verstanden und auch „verstanden“ hat.
      Liebe Grüße. Der Regisseur

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